Heimatwerk Einsiedel
Harthauer Weg

Beim Harthauer Weg handelt es sich um den ehemaligen Pfarrhübelweg, der sich bis zur Höhe zwischen Einsiedel und Harthau zwischen den Feldern schlängelte, die früher als Pfarrlehen der Einsiedler Kirche gehörten.
 

Der

hieß auch schon:

 


Von ? bis Mitte der 1920er Jahre: Kirchgasse

Die heutigen Gebäude Harthauer Weg 1 bis 4 wurden bis Ende der 1920er Jahre als “Kirchgasse” unter der gleichen Hausnummer geführt. Ab 1924 begann der Bau der Siedlung und der untere Teil eines Feldweges Richtung Harthau und der Bereich der Kirchgasse Nummern 1 bis 4 wurden zur Straße ausgebaut. Aus diesen Grunde erfolgte dann die Umbenennung dieses Teils der Kirchgasse und des nunmehr befestigten Feldweges in Harthauer Straße. Noch heute ist es so, dass die Kirchgasse erst bei Nummer 5 (Drews) beginnt.
 

Von Mitte der 1920er Jahre bis 1996: Harthauer Straße

Harthau in den 1920er Jahren. Der Ort wurde am 1. Juli 1950 nach Chemnitz eingemeindet.Die (bis Ende der Siedlung befestigte) Straße führt in westlicher Richtung in Verlängerung mit Feldwegen und einer mit Betonelementen befestigten “Rollbahn” zum Chemnitzer Stadtteil Harthau.

Heute erreicht man dort nach etwa 4 km die Endhaltestelle der elektrischen Straßenbahn der Linie 6 sowie einen Haltepunkt der Citybahn, welche zwischen Chemnitz/Hbf und Stollberg pendelt.

Mit der Eingemeindung nach Chemnitz am
1. Januar 1997 wurde die Straße in Harthauer Weg umbenannt, da eine Harthauer Straße in Chemnitz bereits existierte und keine Straßen mit identischer Bezeichnung in einer Kommune bestehen sollten.

 


 

 


 

Auswahl Harthauer Weg:

 

 

Harthauer Weg 1

Harthauer Weg 1

Fotoatelier Hermann Förster, Ludwig Roux, Ingeburg Löffler. Weiterhin Farbenhandlung Ernst Preißler.

Harthauer Weg 3

Harthauer Weg 3

Gemeindeverwaltung Einsiedel, später Mineralwasserfabrik und Biergroßhandlung Karl Stemmler

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